TechMagazín
Fallstudie Nr. 4: Schutz von Elektronik für den Export in tropische Gebiete * Überseeverpackung
Standort und Bereich:
Herstellendes Unternehmen aus der Region Südmähren – Produktion von Industrieelektronik
Problem
Das Unternehmen exportierte sensible Steuergeräte nach Südostasien. Während des Transports und der anschließenden Lagerung beim Kunden traten wiederholt Probleme mit der Luftfeuchtigkeit auf:
Obwohl die Produkte in einer Standard-Kartonverpackung verpackt waren, bot diese keinen ausreichenden Schutz gegen Feuchtigkeit während des langen Seetransports.
LösungEine umfassende Feuchtigkeitsschutzlösung wurde implementiert:
- Verwendung von Trockenbeuteln – je nach Volumen direkt in jedes Gebinde gelegt
- Barrier ALU bags – reduzieren das Eindringen von Feuchtigkeit aus der Umgebung
- Antistatikbeutel – schützen empfindliche Bauteile vor elektrostatischer Entladung bei Lagerung und Handhabung
Bentonit-Trockenmittelbeutel absorbieren aktiv die Restfeuchtigkeit in der Verpackung und sorgen für eine stabile Umgebung während des gesamten Versandprozesses.
ErgebnisSignifikante Verbesserungen wurden nach der Einführung der Maßnahme erzielt:
- Beseitigung der Kondensation im Inneren der Verpackung
- Schutz von empfindlichen elektronischen Bauteilen
- Reduzierung der Reklamationen um mehr als 80%
- höhere Produktzuverlässigkeit nach der Installation beim Kunden
Der Kunde schätzte auch die einfache Inspektion mit Feuchtigkeitsindikatoren und das insgesamt professionellere Niveau der Verpackung.
Zusammenfassung
Dieser Fall zeigt, dass selbst eine relativ einfache Lösung wie Trockenmittelbeutel einen großen Unterschied für die Qualität einer Lieferung machen kann. In Kombination mit einer Barriereverpackung bilden sie ein wirksames Schutzsystem, das die mit Feuchtigkeit verbundenen Risiken minimiert – insbesondere beim Export in raue Klimazonen.